Kinderbrillen in Bad Vilbel

Bei Meyer Augenoptik in Bad Vilbel finden Sie eine große Auswahl an Kinderbrillen und Kindersonnenbrillen. Vom Kleinkind bis zum Teenager beraten wir Sie individuell und achten darauf, dass die Brille gut sitzt, angenehm getragen wird und zum Alltag Ihres Kindes passt.

Unsere Mitarbeiter beraten Sie außerdem rund um Kurzsichtigkeit bei Kindern, Myopie-Management und D.I.M.S.-Gläser.

Was muss bei einer Kinderbrille beachtet werden?

Bei der Auswahl des Brillengestells ist darauf zu achten, dass die Brille gut sitzt. Bringen Sie Ihr Kind darum unbedingt mit. Die Brille und insbesondere die Brillengläser dürfen nicht zu klein sein.

Wenn das Kind leicht über die Brille oder darunter hindurchschaut, verfehlt die Brille ihren Effekt. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Größe. Die ausgesuchte Brille wird anschließend richtig angepasst.

Wenn nötig, versehen wir die Brillenbügel auch mit Sportbügelenden, damit die Brille beim Spielen nicht rutscht oder verloren geht.

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Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und finden gemeinsam die passende Lösung für Ihre Augen.

Kurzsichtigkeit bei Kindern

Immer häufiger wird bei Kindern bereits in der Grundschule eine Kurzsichtigkeit, auch Myopie genannt, festgestellt. Für kurzsichtige Augen gibt es grob drei Risikofaktoren: die Familie, wenig Zeit im Freien und die Ausbildung.

Die Familie: Wenn ein Elternteil oder beide Eltern kurzsichtig sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Kinder kurzsichtig werden.

Wenig Zeit im Freien: Wenn Kinder wenig draußen sind und viel Zeit zuhause verbringen, begünstigt das ein kurzsichtiges Auge. Wenn Kinder viel draußen sind, bekommen die Augen viel Tageslicht ab und schauen überwiegend in die Ferne. Beides unterstützt die normale Entwicklung der Augen.

Die Ausbildung: Wenn Kinder mit sechs Jahren in die Schule kommen, verbringen sie immer mehr Zeit mit Lernen und Lesen. Der Unterricht wird außerdem immer digitaler und das Auge schaut sehr viel in die Nähe.

Warum werden Augen kurzsichtig?

Direkt nach der Geburt des Kindes ist die Augenlänge im Verhältnis zur Brennweite noch zu klein. Das Bild wird somit nicht auf der Netzhaut, sondern dahinter projiziert. Das Auge kann aber durch das Einstellen der Augenlinse, die sogenannte Akkommodation, die Brechkraft so vergrößern, dass Augenlänge und Brennweite übereinstimmen.

Wenn das Kind wächst und auch die Augen größer werden, muss immer weniger über die Augenlinse eingestellt werden. Wenn das Auge so groß geworden ist, dass es in die Ferne schauen kann, ohne dass die Linse im Auge eingestellt werden muss, ist das Verhältnis von Brechkraft und Augenlänge ideal. Der Körper bekommt dann ein Signal, das Längenwachstum des Auges zu stoppen.

Wenn jetzt aber viel in die Nähe geschaut wird, zum Beispiel in der Schule, beim Zocken am PC, an der Konsole oder am Handy, muss sich das Auge ständig auf die Nähe einstellen. Das kann dem Körper signalisieren, dass Augenlänge und Brechkraft noch nicht zusammenpassen und das Auge weiter wachsen muss. So können Augen kurzsichtig werden.

Wie kann man verhindern, dass Augen kurzsichtig werden?

Das beste Mittel gegen Kurzsichtigkeit ist, viel Zeit draußen im Freien zu verbringen. Wenn die Augen in die Ferne schauen und Tageslicht abbekommen, sind sie einem natürlichen Sehen ausgesetzt.

Wenn das nicht ausreicht, weil ein Elternteil oder beide Eltern stark kurzsichtig sind, zum Beispiel mit -4,00 Dioptrien oder mehr, kommen häufig D.I.M.S.-Gläser oder Ortho-K-Kontaktlinsen zum Einsatz, um die Myopie-Progression zu verlangsamen. Hier spricht man vom Myopie-Management.

Bei D.I.M.S.-Gläsern wird am Durchblickspunkt die benötigte Sehstärke eingeschliffen. Um den Durchblickspunkt herum werden viele kleine Pluslinsen eingearbeitet, um einen peripheren Defokus zu erzeugen. Das Brillenglas erzeugt somit ein gekrümmtes Bild auf der Netzhaut. Der erzeugte Defokus reduziert einen Trigger, der für das Längenwachstum verantwortlich ist. So kann die Kurzsichtigkeit nicht gestoppt, aber laut Kundentext bis zu 60 Prozent verringert werden.

Mit Ortho-K-Linsen, die auch Schlaflinsen genannt werden, kann ein ähnliches Ergebnis erreicht werden.

Beratung zu Myopie-Management bei Meyer Augenoptik

Wenn Kinder kurzsichtig werden, sollte die Entwicklung der Sehstärke regelmäßig kontrolliert werden. Meyer Augenoptik berät Sie zu Kurzsichtigkeit bei Kindern, Myopie-Management, D.I.M.S.-Gläsern und Ortho-K-Kontaktlinsen.

Gemeinsam prüfen wir, welche Lösung für Ihr Kind sinnvoll ist und wie die Entwicklung der Augen aufmerksam begleitet werden kann.

Nicht sicher welche Brille die richtige ist?

Ob Gleitsicht, Arbeitsbrille, Sonnenbrille, Kinderbrille oder smarte Brille- wir beraten persönlich vor Ort

Häufige Fragen zu Kinderbrillen

Die Krankenkasse zahlt in den meisten Fällen 38,38 EUR für die Gläser. Ein höherer Krankenkassenanteil ist auch möglich, hängt aber von der Fehlsichtigkeit ab. Private Krankenkassen übernehmen die Gläser teilweise komplett.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für D.I.M.S.-Gläser nicht. Sie zahlt nur den gesetzlichen Beitrag, der sich in den meisten Fällen auf 38,38 EUR beläuft. Private Krankenkassen zahlen in der Regel mehr.

Ab einem Alter von 14 Jahren kann der Augenoptiker den Sehtest durchführen. Bei kleineren Kindern sollte der Sehtest beim Augenarzt gemacht werden.